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LLAMAR bietet Ihnen hochwertige Wollprodukte aus 100% Alpakawolle aus dem Hochland von Bolivien. Die Produkte werden von Indio-Frauen in Handarbeit und sozial fairen Bedingungen gefertigt. Die Idee zur Gründung von LLAMAR entstand auf einer mehrjährigen Reise durch Lateinamerika. Seit 2010 bietet LLAMAR den Kunden in Deutschland die Möglichkeit, durch den Kauf von diesen Produkten die Idee eines gerechteren und menschlicheren Welthandels zu unterstützen.

Sozial-ökologische Unternehmensziele
‚llamar‘ ist ein spanisches Wort, welches viele Bedeutungen hat. ‚llamar la atención‘ bedeutet „auf etwas aufmerksam machen“. Das ist auch das zentrale Unternehmensziel – Aufmerksamkeit erregen für:

- die soziale Situation der Menschen im Hochland von Bolivien
-
fairen Handel als beste Form der Entwicklungshilfe
- die hohe Qualität der naturnah produzierten Wollartikel, die sich mit modischer Eleganz verbinden

Produkte aus Wolle des Alpaka-Hochlandkamels
Alpakas sind Verwandte des als Lasttier genutzten Lamas und werden schon seit 3000 Jahren von den Hochlandbewohnern der südamerikanischen Anden domestiziert und als Lieferant hochwertiger und in den Höhen der Anden überlebenswichtigen Wolle genutzt. Schon die Inka und ihre Vorgänger produzierten auf hohem kunstfertigem Niveau Bekleidung aus dieser Wolle. Weitere Informationen zum Thema Alpakawolle, ihrer positiven Eigenschaften und der Pflege dieser Produkte finden sie auf der Infoseite
KLEINE WOLLKUNDE.
 
Handel als Chance für die Hochland-Indianer
Die Produzenten dieser Sachen sind zumeist Frauen indianischer Abstammung (auch ‚Cholitas‘ genannt), die im Hochland Boliviens in heimischer Handarbeit diese verschiedenen Mützen, Schals, Handschuhe, und vieles mehr herstellen. Das Einkommen reicht meist zum Überleben, aber die Menschen indianischer Herkunft wohnen in der Mehrheit ungeheizt auf 4.000 Höhe über dem Meeresspiegel und die hygienischen Probleme kommen erschwerend hinzu. Diese Produkte zu erwerben heißt direkt Kaufkraft bei den Menschen in einem dem ärmsten Land Südamerikas zu schaffen. Die Produzenten erhalten faire, dem bolivianischen Preisniveau entsprechende Marktpreise. Durch den direkten Import ohne ein aufgeblähtes und verteuernd wirkendes Zwischenhändlernetz kann llamar® Ihnen diese Produkte zu einem ebenfalls vorteilhaften Preis anbieten. Sie als Einzelhändler können wiederum bei ausreichenden Margen die Produkte preiswert anbieten. So gewinnen die Käufer in Deutschland und die Hersteller in Südamerika. Das ist ein doppelt fairer Handel!
 
Die Entstehung einer Idee - das soziale Handelsunternehmen llamar®
In den Jahren 2009/10 war ich auf einer Rucksackreise von Nordamerika nach Südamerika. Der Traum einer solchen Reise begleitete mich jahrelang. Nach fünf Berufsjahren (beim Biolebensmittelhändler Alnatura und einer internationalen Unternehmensberatung) entschied ich mich für den Ausstieg und begann meine große Reise.
 
Sie führte mich durch ganz Nord- und Mittelamerika, mit einem Boot fuhr ich von Panama nach Kolumbien. Von dort reiste ich entlang den Anden nach Süden durch Ecuador, Peru und Bolivien. Auf dieser Reise durch die amerikanischen Kontinente habe ich gesehen, um wie viel es den Menschen bei uns in Europa besser geht als zum Beispiel den Produzenten dieser Wollwaren im Hochland von Bolivien, dem ärmsten Land Südamerikas, die ein beschwerliches Leben führen, um ihr Auskommen zu sichern.
 
Ich lernte eine faszinierende Persönlichkeit kennen – Diane Bellomy. Sie ist eine 60jährige US-Amerikanerin, die mit ihrem Mann Ron seit über 30 Jahren in Bolivien lebt und das soziale Projekt ARTESANIA SORATA gegründet hat. Sie entstammt der Flower-Power-Generation (sie war sogar beim Original Woodstock Festival) und lebt ihre nun Werte in Bolivien. Mit ihrer Organisation unterstützt sie direkt und indirekt die indigene Bevölkerung Boliviens. Zum einen, indem sie circa 28 Strickerinnen - zumeist Frauen - Arbeit gibt, die angemessen bezahlt wird. Zum anderen durch die vielfältigen sozialen Projekte, die durch die Einnahmen finanziert werden.
 
Durch die Begegnung und Freundschaft mit Diane Bellomy kam mir der Gedanke, dass den Herstellern dieser Produkte am besten geholfen ist, wenn man ihnen ihre schönen und natürlichen Waren abkauft und somit Kaufkraft nach Südamerika transferiert. Um dies zu erreichen habe ich llamar gegründet, ein sozial-ökologisch ausgerichtetes Handelsunternehmen, welches sich dem Gedanken des fairen Handels verpflichtet fühlt.
 
Im Infobereich
FAIR TRADE
finden Sie weitere Informationen zum Thema Fair Trade und meinen Kooperationspartner ARTESANIA SORATA, wo Indio-Frauen aus der Region La Paz die fair produzierten Produkte herstellen. ARTESANIA SORATA bietet auch jungen Menschen die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Freiwilligenarbeit (Volunteering) sich mit einzubringen.
 
Herzliche Grüße,

Marco Räpple